236. Clubfahrt Februar 2017 nach Salzgitter

Ausrichter : Karin und Jürgen Wüstefeld, Brigitte und Detlef Duchatsch.

Teilnehmer: Harald Ahrens, Rita & Bernhard Albrecht, Katharina & Michael Bertram, Hannelore & Martin Brand, Herbert Danne & Marianne Weldt, Christiane & Frank Giere, Monika & Paul Grande, Ilona & Klaus Krohl, Frauke & Reiner Kuhnke, Rosy & Karl-Heinz Lange, Gaby & Lutz Mürbe, Erika & Siegfried Pfohl, Jenny & Harry Schreiber, Karin & Gerhard Sander, Karin Prinzler, Sonja & Karl Felske (PKW)
An der Werksbesichtigung haben noch teilgenommen: Bernd Hormann, Wanda & Edi Knebel, Detlef Schmidt & Barbara König, Christel & Willi Zimmer, Sigrid & Lothar Masberg. Gäste: Freund von Harald Ahrens, Schwester von Horst Hedrich.

Donnerstag den 2.: Heute reisten die ersten Ausfahrtteilnehmer mit ihren Mobilen an. Am Nachmittag wurde getratscht, ein Spaziergang um den See oder Geocaching durchgeführt.

Am Freitagmorgen musste früh der Wecker klingeln, pünktlich um 8.30 Uhr fuhr der Bus zur Werksbesichtigung der Salzgitter AG ab. Am Werktor trafen noch einige Clubmitglieder mit ihrem PKW ein, um auch an der Werkbesichtigung mit teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch die Werksführer wurde uns ein Film über die Schmelzung von Erz zu Stahl und dann das Auswalzen zu Stahlblechen auf unterschiedlichen Stärken gezeigt.
Nach dem Film wurden Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt und mit Werksbussen zu den Produktionsstätten gefahren.
Als erstes sahen wir, wie der Hochofen aufgebohrt wurde und der flüssige Stahl mit einer Temperatur von ca. 1400°C aus dem Hochofen herausströmte und durch Rinnen zu den Tropedopfannen, für den weiteren Transport zu dem Walzwerk, floss. Dieses geschieht bis zu 10-mal innerhalb von 24 Std. Weiter ging unsere Fahrt zu einer 1000 Meter. langen Halle, in dem das Walzwerk untergebracht ist. Dort wird in mehreren Walzvorgängen aus den 25 bis 32 cm dicken Stahlbrammen Bleche gewalzt werden (z. B. 1,5cm Stärke). Leider konnten wir den Vorgang nicht sehen, da ein technischer Defekt vorlag. Da man alle Zahlen nicht behalten kann, Information aus dem Internet nehmen.
Größtes Unternehmen des Geschäftsbereiches der Salzgitter AG ist die
Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG), die am Standort Salzgitter eines der modernsten und umweltfreundlichsten integrierten Hüttenwerke der Welt betreibt. Es erzeugt pro Jahr knapp 5 Mio. t Roh-, sowie rund 3,5 Mio. t Walzstahl. Der bei Stahlerzeugung aus Eisenerz zwangsläufig anfallende Kohlendioxidausstoß liegt nah am verfahrenstechnischen Minimum und deutlich unter dem der außereuropäischen Wettbewerber. Die in den Produktionsprozessen entstehenden Kuppelgase der werden zudem unter anderem im werkseigenen Kraftwerk eingesetzt. Dadurch deckt der Standort seinen Elektrizitätsbedarf nahezu vollständig selbst und weist eine entsprechend hohe Energieeffizienz auf.
Gegen 12.30 Uhr brachte uns der Bus wieder zum Stellplatz zurück. Wegen des regnerischen Wetters wurde am Nachmittag ein kleines Zelt von Kalle aufgebaut. Pünktlich um 16.30 Uhr schloss Petrus die Schleusen und die Veranstalter luden zu Glühwein und Bier, sowie zu belegten Broten und Brötchen von Monika und Paul (er hatte Geburtstag) ein. Herzlichen Dank dafür. Nach der Stärkung wurde noch lange vor den Mobilen und in dem Zelt geklönt.

  

Samstag trafen sich die Teilnehmer zu dem obligatorischen Gruppenfoto. Um 10. 30 Uhr Aufbruch zur Schatzsuche, es mussten 10 Schätze gefunden werden. Detlef hatte auf einem mit Sägemehl markiertem Weg Schätze versteckt. Diese wurden mit viel Begeisterung gesucht und alle geborgen. Auf dem Stellplatz angekommen wurden die Sieger gekürt. Den 1. Platz belegte Frauke, den 2. Platz Hannelore und den 3. Monika.

  

Nach der Siegerehrung wurde Karin Prinzler anlässlich ihres 70. Geburtstages nachträglich ein Blumenstrauß überreicht. Karin bedankte sich und wünschte alle zu dem von Ihrem vorgebereiteten Imbiss eine guten Appetit. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön.

  

Horst Hedrich überraschte uns mit einem Besuch und informierte die Teilnehmer über den Gesundheitszustand von Helga und das sie langsam aus dem Koma erwacht und alle guter Hoffnung sind. Horst nahm die Genesungswünsche für Helga mit auf den Heimweg. Am Nachmittag wurde vor den Mobilen geklönt und gezockt, bis Detlef zum Essen rief; es gab Gulaschsuppe. Danach Klang der Abend nach belieben aus.

  

Am Sonntag war dann individuelle Abfahrt der Teilnehmer. Es war wieder eine gelungene Ausfahrt mit viel Informationen und die Freude bereitet hat.
Herzlichen Dank an die Ausrichter.

Rita und Bernhard Albrecht