239. Clubfahrt Mai 2017 nach Berlin

 

Ausrichter: RMC Braunschweig e.V.

Teilnehmer: Harald Ahrens, Rita & Bernhard Albrecht, Katharina & Michael Bertram, Hannelore & Martin Brand, Herbert Danne & Marianne Weldt, Brigitte & Detlef Duchatsch, Christiane & Frank Giere, Monika & Paul Grande, Karin & Joachim Henkel, Herbert Keine & Sabine Schwartz, Frauke & Reiner Kuhnke, Lore Lachner, Karl-Heinz & Rosy Lange, Sigrid & Lothar Masberg, Gaby & Lutz Mürbe, Bärbel & Gerhard Pecylle, Erika & Siegfried Pfohl, Karin Prinzler, Ilse-Marie & Burkhard Schlegel, Detlef Schmidt & Barbara König, Helga & Wolfgang Schön, Jenny & Harry Schreiber, Sabine-Anke & Armin Stubbe (teilweise), Hermi & Manfred Weber, Carola & Frank Wend, Rita & Dietmar Weniger,
Karin & Jürgen Wüstefeld, Gäste: Brigitte und Rolf Hörrmann, Manfred Hass

 

 

 

 

 

Diese Clubfahrt ist außergewöhnlich! Sie dauert länger als üblich und ist unsere Jubiläums-Clubfahrt.
25 Jahre
Reisemobilclub Braunschweig e.V.

Sie beginnt offiziell am Dienstag 2.5., aber bereits am

Montag 01.05.: sind viele Mobileinheiten auf dem Stellplatz in Berlin-Köpenick, Stellingdamm 15, eingetroffen.
Köpenick wurde 1209 gegründet und ist der älteste Stadtteil von Berlin.

Schon zur zweiten Frühstückszeit ist die Bar geöffnet und bei Sonnenschein wird der Vorfreude freien Lauf gelassen.

Gegen Abend lädt unser aktiver Harry, anlässlich seines kürzlich begangenen 85. Geburtstag, zu Bockwürstchen und Kartoffelsalat ein. Damit der Abgang nicht so trocken verläuft gibt es dazu leckeres Wolters Pilsener und Jägermeisters Kräuterlikör. Es hat allen sehr gut gemundet und wir haben Harry mit einem dreifachen >Gut Roll< gedankt.

Später sind wir in den Biergarten gegangen und haben bei frisch gezapften Bier gekonnt vorgetragene Live-Musik gehört. Ein gelungener Abend!

 

 

Dienstag 02.05.: Im Laufe des Tages treffen die restlichen Mobile ein. Am Vormittag erkunden viele die Geschäftswelt in Berlin-Köpenick und kommen bepackt zum Stellplatz zurück.

 

Leider verschlechtert sich das Wetter; der Wind nimmt zu und es fängt an zu regnen. Wir stellen im Biergarten die Tische und Stühle unter den überdachten Sitzbereich und schaffen es gerade, genügend Sitzgelegenheiten einzurichten. Die Seiten hängen wir mit Planen ab, so dass wir vor dem kalten Wind geschützt sind. Die Kuchen (Apfel-Zuckerkuchen und gefüllter Bienenstich) werden auf den Tischen verteilt. Unsere Jubiläums-Sachertorte, von Gabi Ortmann, mit viel Liebe zum Detail, für uns gebacken, wartet auf den Anschnitt.
Nun ist es soweit: Unser Vorsitzender Reiner eröffnet mit gesetzten Worten unsere Jubiläums-Feierwoche. Danach wird nach ausgiebigem Bestaunen und Fotografieren, die Jubiläumstorte angeschnitten. Nach der Kaffeezeit werden die Möbel wieder zurückgestellt, an der Theke noch das eine und andere Bier getrunken und dann ruft bereits der nächste Termin.

 

Das Wetter hat sich etwas gebessert und so nehmen wir im Kreis unserer Mobile einen Umtrunk ein, den Gaby Mürbe, anlässlich ihres vor drei Tagen begangenen Geburtstages, uns kredenzt. Herzlichen Dank dafür. Zu späterer Stunde gibt es noch einige Absacker an der Theke im Biergarten. Zu später Stunde finden die Letzten heim in die Mobile. Gute Nacht!

Mittwoch 03.05.: Der Tag beginnt freundlich, die Sonne kämpft sich etwas durch die Wolken. Wir machen das Gruppenfoto und anschließend beginnt die Stadtrundfahrt. Wir haben einen sehr kompetenten Moderator -Alexander-, der uns drei Stunden ununterbrochen Interessantes und Wissenswertes sehr sehr unterhaltsam über Berlin erzählt hat. Auch über nicht so touristisch bekannte Stadtteile, die wir durchfahren haben, hatte Alexander immer etwas Unterhaltsames zu erzählen. Viele interessante Ecken (in jedem Winkel steht eine Schinkel), bleiben als Bereicherung in Erinnerung.
Ein dickes >Gut Roll< war Alexander sicher. Alles hier wiederzugeben ist nicht möglich und so verweise ich wieder mal bei Wikipedia nachzulesen.

        

Den Nachmittag haben wir bei lauem Wetter vor den Mobilen verbracht und den restlichen Kuchen verteilt.

 

Um 17.45 Uhr sind wir in das nahe Restaurant Hippokrates gegangen.
Ab 18 Uhr haben wir die Monatsversammlung abgehalten und anschließend wurde ein Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre unseres Clubs gegeben (nachzulesen
auf unserer Homepage ...wir über uns).

 

 

 

  

Nun folgte ein leckeres Abendessen (Vorspeise, Hauptgericht, Beilagen, Dessert), das allen wohl gut gemundet hat.

Im Anschluss gab es ein Feuerwerk unterhaltsamer Auftritte, die unser Conférencier Harald in gereimten Worten ankündigte.
Es begann mit Gaby, die das Wohlleben in unserem Club herausstellte.
Danach traten Bärbel als strenge Ehefrau und Manfred als fröhlich singender Ehemann auf.
Erika, man hat sie nicht wiedererkannt, kam als >Punk< und hat aus ihrem ausschweifendem Leben berichtet.
Danach hatten wir zwei Weltstars zu Gast: Helene Fischer (Katharina) und Andrea Berg (Karin P.). Sie sangen ihre großen Hits und der Saal tobte. Ohne Zugabe kamen sie nicht von der Bühne.
Nach kurzer Ruhepause sang Lore das Kufsteinlied, mit umgedichtetem Text auf den RMC.
Zum Schluss brachte Manfred noch den Orgelmann zu Gehör.

 

   

   

Es war ein rundum unterhaltsamer Abend und wir danken Reiner für die musikalische Unterstützung und Eleana, der Wirtin des Hippokrates, dass wir uns so lautstark auslassen durften.

 

Donnerstag 04.05.: Es regnet mal wieder und wir flüchten schnell in den Bus, der uns um 9 Uhr abholte und uns ins Regierungsviertel bringt. Wir begeben uns zum Westeingang (Paul-Löbe-Haus) und werden sogleich eingelassen. Allerdings zieht sich der Einlass hin, denn wir werden sehr genau kontrolliert. Selbst kleine Taschenmesser müssen hier bleiben, werden hinterlegt und können beim Verlassen wieder abgeholt werden.

Um 11 Uhr holt uns ein Mitarbeiter (Herr Wenkel)  des Abgeordneten Herr Lagosky ab und führt uns eine Stunde durch die Katakomben der Bundes- und Reichstagsgebäude und erklärt uns freundlich die Arbeitsweisen der Abgeordneten und Mitarbeiter.
Den Abschluss machen wir im Fraktionssaal der CDU/CSU und dürfen auf dem Stuhl der Kanzlerin Platz nehmen und zu den imaginären Abgeordneten sprechen, denn es ist niemand da, weil sitzungsfreie Woche ist.

 

 

  

 

 

 

Wir wechseln auf die andere Seite des Reichstages und besteigen die Glaskuppel. Leider ist heute durch den Dauer-Nieselregen die Aussicht über Berlin stark eingeschränkt. Schade! Um 13.30 Uhr holt uns der Bus ab und bringt uns zurück zum Stellplatz.

 

 

 

 

 

 

Die Ausruhzeit ist nicht allzu lang, denn bereits um 18 Uhr fahren wir wieder ins Zentrum.
Auf uns wartet >The ONE Grand Show< im Friedrichstadt-Palast. Wir sehen eine zweistündige bunte Parade von Tanz, Gesang und Artistik in atemberaubender Manier und technischer Ausgefeiltheit. Es gab häufig Zwischenbeifall für außergewöhnliche Darbietungen. Ein gelungener Abend!

   

Freitag 05.05.: Heute gibt es kein Programm; der Tag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag schaut die Sonne zeitweise durch die Wolken und wir machen draußen eine große Runde. Rolf hat ein Dartspiel dabei und so wird ein bisschen geübt. Die Ergebnisse lassen uns aber als Laien erscheinen und von einer Meldung zur nächsten Meisterschaft Abstand nehmen. Gegen Abend wird dem Biergarten noch ein Besuch abgestattet.

Samstag 06.05.: Den Tag gestaltet jeder nach seinem Gustos. Um 15 Uhr gab es noch eine Überraschung. Es war Kaffeetrinken in großer Runde angesagt und Erika hat ihre selbstgebackenen Torten kredenzt. Hierfür herzlichen Dank.

  

Um 17.15 Uhr fahren wir ins Zentrum zur Friedrichstraße. Hier am Schiffsanleger beginnt unsere abendliche Brückenfahrt. Drei Stunden fahren wir über die Spree und den Landwehrkanal und sehen Berlin bei herrlichem Sonnenschein vom Wasser aus. Der Moderator hat uns die gesamte Zeit über die Bauwerke links und rechts genannt und erklärt; ein Fundus an Wissen. Wir haben auch drei Schleusen passiert und viele Brücken, die manchmal kaum höher als das Schiff waren. Wer auf dem Oberdeck gesessen hat durfte hier nicht aufstehen. Laut Aussage hat Berlin 991 Brücken und damit fast doppelt so viel wie Venedig.
Die Rückfahrt haben wir heute mit einem Doppeldeckerbus gemacht, der die Unterführung an der Bahnhofstraße in Köpenick nicht passieren konnte, weil sie nur 3,80m hoch ist. Also haben wir noch etwas für die Gesundheit getan und sind die letzten 600m zu Fuß gegangen. Allen eine gute Nacht!

     

Sonntag 07.05.: Unsere Jubiläumsfeiertage sind leider schon zu Ende.
Reiner lässt sie bei der Verabschiedung Revue passieren, freut sich, dass alles gut verlaufen ist und wünscht uns allen eine gute Heimfahrt.

Der Berichterstatter schließt sich den Wünschen an und wir freuen uns auf die nächste Clubfahrt. Tschüß bis dahin Euer
Oker-
Löwe