Clubfahrt Juni 2011 nach Hermannsburg
Ausrichter: Monika und Uwe Wegener
Teilnehmer: Harald Ahrens, Rita u. Bernhard
Albrecht, Marianne Weldt u. Herbert Danne,
Rosemarie u. Edwin Daum, Sonja u. Karl Felske,
Monika und Paul Grande, Barbara Grünewald,
Monika u. Gerhard Hanft, Helga u. Horst Hedrich,
Karin u. Joachim Henkel, Eleonore u. Horst Hunke, Annemarie u.
Josef Juraszczyk, Frauke u. Reiner Kuhnke,
Lore Lachner, Gaby u. Lutz Mürbe,
Karin u. Gerhard Sander, Helga u. Wolfgang Schön,
Jenny u. Harry Schreiber, Elke Willrich u. Henning
Waller, Hermine u. Manfred Weber mit Shirin,
Karin u. Jürgen Wüstefeld, Christel u. Willi Zimmer


Mittwoch 01.: Wir haben leider kein Wohnmobil mehr, aber endlich ist ein Termin frei und wir können mit unseren WOMO-Freunden zusammen sein. Auf dem Lutterhof steht ein Westernwagen (umgebauter Bauwagen), der gottseidank noch zu vermieten war. Wir fuhren schon am Mittwoch hin um die Idylle zu genießen. Bei schönem Wetter kamen wir gegen Mittag auf dem Hof an. „Oh Schreck" - der Weg über den Hof, an den stark riechenden Silos vorbei, war eine Schrottaufbewahrung. Der Westernwagen ohne fließend Wasser und innen dunkel und schmutzig. Karl musste mich beruhigen: Wir machen das Beste daraus. Hauptsache wir sind mit unseren Freunden zusammen.
Als wir uns dann den Stellplatz besahen wussten wir nicht, wie die Fahrzeuge über einen schmalen, schrägen Sandweg, zwischen zwei Birken, oder einem Abhang da unten heil ankommen, geschweige wieder hoch kommen. Der Bauer sagte, das sei kein Problem, hier haben schon viele gestanden und wenn es ein Problem gibt, haben wir einen Trecker.

Donnerstag 02.: Nach dem Frühstück kamen Grandes und Wüstefelds, die eine Nacht auf dem Schützenplatz verbracht hatten. Als sie die Zufahrt zum Stellplatz sahen, traute sich keiner die Abfahrt zu wagen. Paul als mutiger WOMO-Fahrer (mit nötiger Berufserfahrung, der nur schweres Gerät fährt, wurde von der Hausherrin verdächtigt, seinen Führerschein in der Lotterie gewonnen zu haben!), wagte die Abfahrt zwischen den Birken. Monika konnte dieses Manöver nicht mit ansehen und begab sich hinter eine Bude. Das Mobil legte sich leicht zur Seite, kam aber unbeschadet unten an. Karin sagte gleich zu Jürgen: „Aber du bleibst hier". Paul war unten sehr unglücklich (trotz der Idylle), denn allein wollte er auch nicht stehen. Also nach Ratschlägen, wie er wieder hinauffahren kann, entschloss er sich den gleichen Weg zurückzufahren. Leider blieb das WOMO zwischen den Birken auf dem ersten Drittel des Weges stecken (die Räder drehten durch). Paul ging zum Bauern um den Trecker anzufordern. Er hatte mit der Bäuerin gesprochen und kam mit dem Bescheid zurück, der Trecker ist auf dem Feld und ein anderer müsste erst umgebaut werden, das würde 50,00 € kosten. Paul blieb ruhig und wollte nun den Abhang hochfahren, den der Bauer empfohlen hatte. Aber auch hier blieb er hängen. Jürgen versuchte ihn mit seinem Mobil hochzuziehen, aber leider drehten auch hier die Räder durch. Inzwischen kamen Harry und Henning als Berater an und da Harry`s Motor etwas mehr Leistung hatte, versuchte er sein Glück. Es gelang aber auch nicht. Nun warteten wir auf den Ausrichter Uwe und darauf was geschehen soll. Jürgen und Paul waren schon ganz verzweifelt, weil sie schon seit mehreren Stunden keinen Tropfen Bier auf ihren Vatertag getrunken hatten. Plötzlich kam die Bäuerin mit Sohn und Trecker und schleppten Pauls Mobil auf die obere Fläche. Dann traf auch unser Uwe ein. Schnell wurde beschlossen: wir ziehen um auf den Schützenplatz. Oh Schreck, wo bleiben wir ohne Mobil? Moni kümmerte sich um eine Bleibe im Waldhotel, wo wir das letzte freie Zimmer bekamen. Ein guter Stern war über uns.
Auf
dem Schützenplatz gelang uns der Bau einer Wagenburg für 21 Mobile. Alle waren
wieder ringsum zufrieden. Uwe hatte alle Teilnehmer über Handy informiert, dass
es einen Platzwechsel gab. Nun machten wir es uns gemütlich unter den Markisen,
denn die Sonne meinte es recht gut mit uns. Die Hälfte der Teilnehmer war schon
da und so setzen wir uns gegen Abend in eine gesellige Runde. Wir erzählten von
vergangenen Fahrten und lustigen Begebenheiten. Es gibt noch Bildmaterial, das
wegen Jugendgefährdung unter Verschluss bleibt. Hermi kredenzte uns
selbstgemachten Kümmelschnaps und Eierlikör. Um 22 Uhr griffen die Mücken an und
wir ergriffen die Flucht ins Hotel. Fürs erste haben wir unsere Lachmuskeln
wieder gut trainiert.

Freitag 03.: Der Rest der Teilnehmer traf bis
zum Mittag ein. Nachdem sich alle umarmt hatten, verteilten wir uns wieder unter
die Markisen. Einige fuhren Rad, gingen Einkaufen, Wassertreten usw.
Um 18. Uhr wurden wir zum Geburtstag eingeladen: 160 Jahre - 2 x 50 (Frauke und
Reiner) und 1 x 60 (Rita).
Reiner hatte seinen Kühlschrank aus dem Keller ins Wohnmobil verfrachtet und
konnte uns mit kühlen Getränken versorgen. Es gab jede Menge Bier, Wein, Sekt,
Sprudel usw. Bei diesem Wetter eine tolle Idee! Aber das war noch nicht alles:
Zu essen gab es große Schüsseln voll Nudel- und Kartoffelsalat und Bockwürstchen
satt. Wir hatten einen großen Kreis gebildet und labten uns an Essen und
Trinken. Die Teilnehmer auf den Sonnenplätzen schützten sich mit Sonnenschirmen.

Natürlich wurden dann viele verschiedene Schnäpse zur Verdauung herumgereicht. Marianne half beim Ausschank, damit keiner zu kurz kam. Es hat uns allen bestens geschmeckt. Vielen Dank an Reiner, Frauke, Rita und Bernhard für die gute Bewirtung.
Die Stimmung war wieder sehr gut, mit fröhlicher Musik von Reiner. Als wir um 22 Uhr gingen, war der Kühlschrank noch reicht bestückt.
Sonnabend 04.: 9.00 Uhr Brötchenausgabe und Frühstück in idyllischer Atmosphäre.


10.30 Uhr die obligatorische Fotoaufstellung.
Danach soll das Boule-Turnier beginnen. Aber wo? Die Sonne meinte es immer noch
sehr gut mit uns. Wir begaben uns von einer Seite zur anderen und beratschlagten
wo es am besten ist. Nach dem zweiten Versuch zum Anfangsort zurück und alle
setzten sich in den schattigen Wald. Es wird nur mit einer Kugel geworfen, denn
wir sind zu viele Teilnehmer. Nach zwei Durchgängen wurde uns schon die Zunge
trocken und Uwe erbarmte sich diesem Leiden und orderte eine Kiste Bier aus
seinen Vorräten. Nun konnte es lustig weitergehen.
Beim Messen ging es sehr genau zu und um kleinste Unterschiede von Kugel zu
Kugel.Der Schiedsrichter Harald hatte aber alles gut im Blick.
Der Waldboden machte uns allen sehr zu schaffen, denn die Kugeln nahmen wegen
des Bodens ihre eigene Richtung zum „Schweinchen". Gerd holte sein längstes
„Rohr" heraus und hielt alles im Bild fest. Es gab viele lustige Sprüche zum
Anfeuern. In der vierten Runde bekamen alle die „gelbrote Karte" von Uwe: Wenn
vor dem Vermessen noch einmal die Kugeln entfernt werden, ist das Spiel beendet!
Nach fünf Durchgängen wurde das Turnier wegen zu hoher Temperaturen abgebrochen.
Bis zum Abend wurden verschiedene Aktivitäten wahrgenommen. Wie ihr seht, war Ruhe oberste Pflicht.

Später gab es Wassertreten im Lutterbach.

Da es sehr heiß war setzten wir uns erst um 19.30 Uhr in einer Runde zusammen. Uwe gab dann das Ergebnis des Turniers bekannt:
Den 1. Platz erzielte diesmal eine Frau und die heißt: Karin Henkel.
Obwohl sie anfangs bis zur Bahnhofstraße. geworfen hatte, steigerte sie sich so sehr, dass sie Siegerin wurde. Nun wird sie im nächsten Jahr bei einer der Fahrten ein Boule-Turnier ausrichten. Wir freuen uns schon sehr darauf.

Jetzt konnten wir auf Karls 89. Geburtstag mit Bier
und Erdbeerbowle anstoßen.
Reiner hat uns seinen, inzwischen leeren, Kühlschrank für unsere Getränke zur
Verfügung gestellt. Recht herzlichen Dank an Frauke und Reiner.
So ging wieder ein schöner Tag feuchtfröhlich zu Ende.

Sonntag 05.: Nach diesen schönen Tagen
verließen wir unser Waldhotel am Morgen und begaben uns auf den Heimweg.
Da das Wetter noch so schön blieb, verweilten die meisten Mobilfahrer noch bis
zum Nachmittag und nach dem Vatertag gab es auch in der Damenrunde noch viel zu
erzählen.

Auch Wassertreten am Lutterbach wurde noch einmal genutzt unter den Augen vieler blauer und grüner Libellen.
Vielen Dank an unsere Ausrichter Uwe und Monika für
dieses schöne Wochenende.
Eure
