Clubfahrt Juli 2011 nach Twistringen
Ausrichter: Erika Ortmann

Teilnehmer: Harald Ahrens & Waltraud Weber, Rita &
Bernhard Albrecht, Herbert Danne & Marianne Weldt,
Rosemarie & Edwin Daum mit Kristin,
Herbert Keine & Sabine
Schwartz,
Annemarie & Josef Juraszczyk, Frauke und Reiner Kuhnke,
Lore Lachner, Erika & Siegfried Pfohl, Karin
& Gerhard Sander,
Helga & Horst Hedrich,
Henning Waller & Elke Willrich, Hermi & Manfred Weber mit Shirin,
Karin & Jürgen Wüstefeld, Christel & Willi Zimmer,
Gäste: Brigitte & Detlef Duchatsch, Traudel & Klaus
Malchow mit Emilie.

Was wir als Gäste so alles erleben durften:
Freitag 08.: Nach dem Kaffeetrinken in großer Runde gab es noch folgende Höhepunkte:


Horst - unser kleiner Goethe - zog sich kurz in sein Mobil zurück und fertig
war das Einweihungsgedicht:

Den Spaß hat Harald immer viel,
fährt er mit seinem Reisemobil.
Doch siebenmeterdreißig sind zu groß,
es nagt an ihm, was mach´ ich bloß?
Im Internet kurvt er herum,
er legt sich finanziell nicht krumm.
Ein neuer Wagen kam daher,
man liegt statt längs jetzt enger und quer.
Von Mobilvetta auf Kata Marano,
wg.: Harald ist nicht mehr solo!
PS hat er auch einhundert und dreißig,
das Mobil bewegt sich damit fleißig.
Das Lenkrad steuert das Mobil,
zum Selbermachen bleibt nicht viel.
Die eingesparte Energie,
nutzt Harald jetzt anders, wer weiß wie!
Einen guten Start, ein festes Ziel,
Spaß beim Fahren und das ganz viel,
wünscht Euch bei Sonnenschein und Schnee,
der Reisemobilclub RMC!

Es ist schon später am Abend, da kommt ein Nachbar, Namens Thomas Thamm, mit
einer Flasche „Twistringer Pflaume" und entschuldigt sich hiermit für seine
laute „Rasenmäherei".
Da auch wir nicht gerade leise waren, fanden wir diesen GAG besonders
ungewöhnlich und besonders gut.
Eine wirklich gelungene Überraschung.
Viele nette Gespräche über mobilfahren, fotografieren und sonstiges, rundete diesen schönen Tag ab. Es war prima.
Sonnabend 09.: Nach Frühstück und Fototermin ging es zur Stadtführung,
die Marlene Schütte durchführte.
1964 Stadtrechte, Hochzeitspark, Probleme mit der Delme, ein Gang über den kath.
Friedhof und anschließender Information über die Kirchenanlage. Wir haben
einiges gelernt.

Danach war Mittagspause, allerdings nur bis 13.50 Uhr.

Denn jetzt ging es in das Strohmuseum. Frau Maria Thamm hat uns nicht nur die große Bedeutung von Stroh für Twistringen ausführlich erklärt, sondern auch die körperlich schwierige Verarbeitung zu den verschiedenen wichtigen Endprodukten, wie Hüte, Strohhalme, Betten, Malotten, Isolierungen, usw. an authentischen Maschinen gezeigt.
Selbst unsere Marianne durfte den von Frau Thamm angefangen Strohhut auf der Nähmaschine weiter nähen und bekam ihn anschließend geschenkt. Oh la, das war eine Überraschung.


Aus den Reststücken der Strohhalme werden Lose hergestellt. Flugs haben
Marianne und Christel so viel Lose hergestellt, wie wir heute brauchten und
alle, bis auf eine, mit einer Niete versehen.
Nach der Besichtigung haben wir im Museumskaffee ein Stück sehr leckeren
Himbeerkuchen und Kaffee bekommen.

Wieder auf unserem Stellplatz, war gemütliches Beisammensein in großer Runde,
mit Tombola, denn Marianne hatte beschlossen, den selbst hergestellten Strohhut
zu verschenken. Nach Ausgabe der Lose wurde geöffnet und wer hat gewonnen?
Ein Gast, meine Frau Traudel war die Glückliche. Darauf gibt es natürlich eine
Runde und es folgten von anderen noch weitere.

Nach dem Abendbrot fuhr Hörbi seine Mobil auf die Mitte des Platzes.
Er hatte gut vorgearbeitet und ein Holzgestell gebaut, in das er den
TV-Flachbildschirm eingepasst und ins Mobilfenster gestellt hatte. so konnten
wir in großer Runde gemeinsam das Frauenfußballspiel Deutschland – Japan
anschauen.
Leider hat Deutschland 1:0 verloren und ist damit aus dem WM-Wettbewerb
ausgeschieden.
Sonntag 10.: Ein tolles Treffen findet heute sein Ende. Einige fahren nach Hause, andere, wir auch, fahren noch weiter. Wir danken dem Club für seine immer wieder nette Gastfreundschaft,

(Klaus Malchow)