Sonderfahrt Oberpfalz/Bayerischer Wald im August 2011

 

Ausrichter: Hermi und Manfred Weber

Teilnehmer: Harald Ahrens, Rita & Bernhard Albrecht, Herbert Danne & Marianne Weldt, Rosemarie & Edwin Daum mit Kristin, Rosemarie & Jürgen Dillge, Barbara Grünewald, Sabine & Bernd Hormann, Lore Lachner, Erika Ortmann, Erika & Siegfried Pfohl, Christel & Willi Zimmer

 

Sonntag 07.: Nach dem Geburtstagsdefilee bei Jenny um 9 Uhr starten wir nach und nach zu unserer ersten Station Alsfeld, SP Fulder Weg. Wir sind am richtigen Wochenende in Alsfeld, denn hier ist Stadtfest und es gibt reichlich Folklore, und Stände aller Art. Uns haben am besten der Bratwurststand und die Bierstände gefallen. Unsere Mädchen haben lieber die Eiscafés im Auge gehabt. Als Spezialität gab es den >Salzekuchen<. Die letzte Bettschwere haben wir uns an den Mobilen zugelegt.

  

Montag 08.: Obwohl auf Nachfrage gesagt wurde, dass der SP in Coburg, Schützenstraße frei ist, war er gesperrt, weil vom Schützenfest die Schausteller noch am Abbauen waren. Also musste eine Alternative her. Die ergab sich auf dem P der Gaststätte am >Alten Schützenhaus<, Weichengreuther Straße 50. Die Gaststätte hat zwar den Betrieb eingestellt, aber auf dem P durften wir stehen. Das Wetter hatte sich heute Nachmittag beruhigt und so sind wir mit der Buslinie 4 ins Stadtzentrum gefahren und mit der Bimmelbahn dann weiter hinauf zur Feste. Nach deren Besichtigung haben wir uns das Ensemble der Innenstadt mit den schönen Häusern zu Gemüte geführt und waren dann gegen 18 Uhr wieder an den Mobilen. Hier gab es in trauter Runde, umgeben von altem Baumbestand noch das eine oder andere Schlaftrünkchen.

   

 

Dienstag 09.: Heute sind wir mit einem Katzensprung (37km) nach Ebing/Rattelsdorf, Ringstraße 5 auf den CP gefahren. Dieser Platz liegt sehr schön an einem kleinen See (Temperatur Luft 15°C, Wasser 20°). Heute ist Ruhetag und so wird geputzt, geduscht usw. Für den Abend haben wir Holz für ein Lagerfeuer gesammelt. Hoffentlich hält das Wetter! Wir sitzen in großer Runde neben dem Feuer und erzählen Dönekens. Am Abend erleben wir noch eine Überraschung; mein Sohn Norbert stößt von der Urlaubsrückfahrt zu uns. Die Wiedersehensfreude bei Kristin und Shirin ist riesig. Die Kinder sind den ganzen Abend mit unserem Feuerteufel Marianne beschäftigt. Zum Schluss gibt es noch im Feuer gebratene Folienkartoffeln mit Butter –lecker!

 

 

 

 

Mittwoch 10.: Um 09.46 fahren wir mit dem Zug in 12 Minuten nach Bamberg. Hier ist die ganze Woche Jazz-Festival auf diversen Bühnen, aber leider erst ab dem frühen Abend. Wir bummeln durch die Innenstadt besichtigen, ua. den Dom mit dem angrenzenden sehr schönen Rosengarten und das Alte Rathaus, das mitten in der Regnitz steht und zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Natürlich besuchen wir eines der vielen Brauereigasthäuser; wir entscheiden uns z.T. für das Spezial-Bräu. Hier sitzen wir an der Quelle der Rauchbier-Spezialitäten und essen typisch fränkische Spezialitäten. Um 16 Uhr bringt uns der Regio-Zug pünktlich zurück. Das Wetter hat sich sehr gebessert und so sitzen wir nun in der Sonne und erzählen von den Erlebnissen des Tages. Ein weiterer Höhepunkt des heutigen Tages ist das Länderfußballspiel Deutschland – Brasilien. Gemeinsame Freude ist doppelte Freude und so erleben wir das Spiel vor Herbert seinem Mobil, der den Fernseher ins Fenster gestellt hat. Ergebnis: 3:2 nach einem tollen Spiel.

 

 

   

 

   

 

 

 

Donnerstag 11.: Heute liegt eine größere Strecke vor uns (163km). Der Sommer ist seit heute auch wettermäßig zurück und so fahren wir guten Mutes zum 14. Sommerfest des WCO nach Steinberg am See (49°16‘56“N  12°10‘25“E). Alle kommen problemlos an. Auch Erika und Siegfried, die zu Hause noch Termine hatten, sind jetzt zu uns gestoßen. Der Festplatz füllt sich; es werden ca. 120 Mobile erwartet. Um 20 Uhr werden alle Gäste vom 1. Vorstand -Elisabeth Weigl- im Festzelt herzlich willkommen geheißen. Bei leckeren Getränken (die ½Maß kostet 2,30€) baut sich eine große Geräuschkulisse im Zelt auf, so dass die Musik es schwer hat durchzukommen. Das hält Harald aber nicht ab, ein Tänzchen mit zwei Frauen zu wagen. Den Schlürschluck nehmen wir draußen am Pavillon und dann ab nach Bett.

Freitag 12.: Heute geht es mit dem Bus nach Regensburg. Für unseren Langschläfer Bernd eine gewaltige Kraftanstrengung, denn um 9 Uhr soll der Bus bereits losfahren, aber er hat Verspätung, so dass Bernd noch ein halbes Stündchen länger hätte schlafen können. Heiner vom WCO begleitet uns und so lernen wir viel von Regensburg kennen. Die Stadtführung war sehr lehrreich und vor allen Dingen kurzweilig. Regensburg bietet einiges, so ua. die älteste Steinbrücke Europas und das erste Kaffee Deutschlands. Sehr interessant ist auch >Sex auf Kraut<, gemeint sind die berühmten Regensburger Würstchen aus der ältesten Würstchenbraterei Deutschlands

     

 

Gegen 15 Uhr sind wir wieder zurück.
Nun ausruhen und vorbereiten für den abendlichen Zeltgang.
Zwischendurch werden wir von zwei Musikanten unterhalten.

 

 

 

 

 

Heute werden vom 1. Vorstand -Elisabeth- die Gäste vorgestellt und nach dem 1. Tiroler Wohnmobilclub, die mit 21 Mobilen (von 200 Einheiten) angereist sind, sind wir vom RMC Braunschweig e.V. mit 12 Mobilen (von 36 Einheiten) die zweitgrößte Gruppe. Insgesamt sind 121 Einheiten vor Ort.
Als Verbundenheit zum WCO überreichen wir unseren Wimpel und stellen mit ein paar Worten Braunschweig und seinen prima Stellplatz vor.

 

 

Samstag 13.: Heute Nacht hat es geregnet und der Himmel ist heute Morgen immer noch grau. Gegen Mittag klart es auf und am Nachmittag wird gespielt, eine Radtour gemacht oder klariert.
Gegen 18 Uhr geht es ab ins Zelt, denn es gibt heute Schäufele mit Beilagen und später werden unsere Lachmuskeln von einem Alleinunterhalter mehr als eine Stunde strapaziert.

Sonntag 14.: Auf nach Furth im Wald. Der kleine Stellplatz (Hochstraße) bietet uns noch drei freie Plätze. Alle anderen reihen sich an der lindenbestandenen Straße entlang des Friedhofes auf. Toiletten und Wasser stehen uns zur Verfügung. Lore und Harald kommen trachtig daher und so bummeln wir gegen Mittag in die abgesperrte Innenstadt; essen etwas Leichtes beim BAY, nur Bernd und Hörbi wurden vergessen und mussten darben. Aus Mitleid haben wir dann beim nächsten Imbiss eine Pferdewurst mitgegessen.

Um 14 Uhr beginnt der mittelalterliche Umzug, bestehend aus ca. 1500 Personen, von denen ca. 350 abends an der Drachenstich-Aufführung teilnehmen.

 

In der Aufführung, aus Mythos und Historie, die u.a. die Schlacht der Hussiten gegen die katholische Kirche von der zweiten Augustwoche des Jahres 1431 wiedergibt, werden die menschlichen Schicksale und die Not die durch den Drachen hereinzubrechen droht dargestellt. Diese Not kann nur durch den Tod des Drachen beseitigt werden; und wie das so ist in der heroischen Darstellung, es gibt viele Intrigen und die Rettung kommt von dem totgesagten Held, der in letzter Minute erscheint und den Todesstich ausgeführt. Alles wird sehr schön dargestellt und die Krönung ist der Drache, als weltgrößter laufende Roboter, der von vier Personen gesteuert wird und martialisch erscheint, bevor er unter Ausfluss von sehr viel Blutwasser an dem Stich verendet. Am Anfang litt die Vorstellung leider eine Stunde unter starkem Regen. Trotz vorsorglich mitgenommener Regenkleidung waren wir alle ziemlich durchnässt. Bewundernswert, wie die Darsteller durchgehalten haben.

Montag 15.: Ein Katzensprung (33km) nach Arnbruck, auf den P der Glasbläserei Weinfurtner. Aus terminlichen Gründen haben uns heute Christel und Willi und Rosemarie und Edwin (für Kristin fängt am Donnerstag die Schule wieder an) verlassen.

Heute Morgen regnet es in Strömen, so dass wir uns in den riesigen Verkaufshallen und der Glasbläserei umsehen.

Am Nachmittag wird es schön und der Glaspark zeigt sich in seiner ganzen Schönheit.

 

 

 

      

Ein Wasserschaden bei Barbara ruft unsere Helfer Bernhard und Herbert auf den Plan. Wieder muss eine Dachluke abgedichtet werden.

 

Den Abend genießen wir in einem Bierzelt und werden von dem Jungstar >Andreas< gut unterhalten.

 

Sabine wird mit Küsschen gnädig ins Mobil entlassen.

 

 

 

Zum Abschluss noch einen Schlürschluck (Kümmel) bei Hermi und dann ab nach Bett!

 

Dienstag 16.: Der Sommer ist zurück. Wir fahren zum Großen Arber, auch wenn die Wolken sich noch nicht verzogen haben. Um 10 Uhr heißt es oben am Arber: Sicht Null! Wir verabreden, bis 11 Uhr zu warten; und siehe da, es klart auf. Also Gruppenkarte lösen und ab in die Gondeln. Natürlich werden auch noch die 200m bergauf zum Gipfelkreuz (Höhe 1456m) erlaufen. Nach dem Regen der letzten Tage haben wir heute eine wunderbare Sicht bis tief ins Land. Der Abstecher hat allen gut gefallen.

 

     

 

 

 

Später fahren wir weiter nach Grafenau. Hier beziehen wir den großen Stellplatz an der Freyunger Straße. Die Gebühr (5€/Nacht) sind gut angelegt, denn sie beinhalten eine Menge Vergünstigungen; u.a. freie Fahr mit Bus und Bahn im großen Umkreis von ca. 1500 Streckenkilometern und viele Eintrittsvergünstigungen.

In unserer Wagenburg und verbringen einen gemütlichen Abend.

 

 

 

 

 

Mittwoch 17.: Bei sommerlichen Temperaturen fahren wir um 9,15 Uhr mit dem Bus in den Bayerischen Nationalpark (Eingang Lusen) und begehen den längsten Baumwipfelpfad Deutschlands (1300m). Der Baumturm ist 44m hoch und in einem Rundgang zu besteigen. Die Aussicht über die Bayerischen Berge, bis zum Alpenhauptkamm ist überwältigend.

 

Anschließend fahren wir in das Museumsdorf Finsterau, erfreuen uns an den vielen alten, gut ausgestatteten, Häusern vergangener Zeit (17. bis 19. Jahrhundert) und dem guten Essen, das dort angeboten wird.

Am interessantesten war wohl der >Petzi Hof<, der bis 1986 bewohnt war und in Original-Bildern und gesprochenem Text in einer Bilderschau den Werdegang der Familie Petzi und den Hof dokumentiert.

 

     

Am Abend gemütliche Runde im in der Wagenburg mit einem Fässchen Löwenbräu, von Siegi gespendet.

 

Donnerstag 18.: Nach ca.30 Kilometern erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reise, die Westernstadt >Pullman City<. Wir beziehen auf dem P für Mobile unsere Plätze (13€/Nacht); Strom, WC und Dusche des benachbarten CP können genutzt werden. Eine freudige Überraschung erleben wir beim Auffahren des Platzes. Rosemarie und Edwin sind zurück.

 

 

Wir erleben bei ca. 30°C ein tolles Westernprogramm: 12.30 Uhr Indianische Tänze, 14 Uhr Mexikanische Impressionen, 15.30 American History Show, um 16.45 Indianische Mythologie

 

    

  

 

 

und ab 19 Uhr einen schönen Abend vor dem Saloon mit live Country Musik.

 

Auf dem Heimweg werden wir tierisch begleitet.

 

 

 

 

 

Freitag 19.: Aus terminlichen Gründen verlassen uns heute Morgen Erika & Siegfried und Harald. Unser nächstes Ziel ist Zell/Hetzenbach. Wir beziehen den großen Platz hinter dem Lindenwirt und stellen uns sternförmig auf. Gegen Mittag (High Noon) kommt eine kleines dickes Männlein und meint, wir müssen verschwinden, weil die Feuerwehr gegen Abend hier eine Leistungsprüfung durchführt. Nachdem geklärt ist, dass das Gelände dem Lindenwirt gehört und dieser später erscheint, rücken wir auf eine Seite aus und uns wird dafür ein >Doppelter< zugesprochen. Also es geht doch!

Den Tag verbringen wir mit organisieren von Holz fürs Lagerfeuer, Pilze sammeln und einem Spaziergang (ca. 3km) entlang des Bienen-Lehrpfades.

  

 

Gegen Abend sehen wir die Leistungsprüfung des Feuerwehr-Nachwuchses, es haben übrigens alle bestanden
und anschließend entern wir das Wirtshaus.

 

 

Das Essen hat allen gut gemundet und auch die Preise stimmen; hier kostet der Halbe 2,20€, so wenig haben wir bisher noch nicht bezahlt. Wir bekommen den versprochen doppelten Obstler kredenzt und später gesellt sich der Wirt mit seinem Akkordeon zu uns und wir singen die alten bekannten Weisen und erzählen Dönekens.
Es wird spät und so fällt das Lagerfeuer aus. Nicht traurig sein Marianne, es kommen andere Gelegenheiten.

 

 

 

Samstag 20.: Bei hochsommerlichen Temperaturen beziehen wir den Stellplatz in Oberviechtach, Im Wiesengrund, direkt neben dem Freibad. Der Ort bietet leider nicht viel, denn das Dr. Eisenbart-Museum ist geschlossen und der schöne Biergarten hat heute auch Ruhetag. Aber das Freibad (Gruppenkarte 1,25/Person) reizt uns und so stürzen wir uns todesmutig in das nur 26°C kalte Wasser. Nur Edwin meint, er geht nicht ins Wasser, dann wird ja seine Badehose nass. Also setzt er sich auf einen Stuhl und schaut sehnsüchtig zum Eisstand hinüber.

Heute Abend ist in unserer Runde der  Tisch reichlich gedeckt, denn Rosemarie & Jürgen haben Gliiewein, Bier und Likörchen aufgefahren und Erika steuert einen Schweizer Wurstsalat hinzu. Um uns herum gibt es nur Grünes und so können wir wieder fröhlich singen und schwatzen. U.a. zitiert Lore aus dem Buch >Männer< und so schauen wir manchmal ziemlich bedeppert drein. Gegen 23 Uhr ist die Party beendet.

 

 

Sonntag 21.: Unser heutiges Ziel ist Waldsassen. Da der angebotene Stellplatz zu klein ist, fahren wir auf den Festplatz, Lämmerstraße. Rosemarie und Jürgen haben uns heute verlassen. Ein Krankheitsfall in der Familie ruft sie zurück. Fast hätte uns Sabine & Bernd auch noch verlassen müssen, denn die Aufbaubatterie (Garantiefall) ist kaputt. Aber dank Stromlieferung von Edwin kann Bernd sein Beatmungsgerät benutzen und die Situation ist gerettet.

Am Nachmittag besuchen wir die so überreichlich mit Bildern, Ornamenten und Statuen ausgestattete Basilika. Herausragend sind die zehn mumifizierten Heiligen, die ein Mönch im 17.Jhd. aus Italien mitgebracht hat und die in goldgewebter Kleidung in Glassärgen beidseitig in der Basilika ausgestellt sind. Zu jeder einzelnen Mumie gibt es natürlich eine heilige Geschichte
Anschließend besuchen wir noch die Bibliothek, deren Besonderheit darin liegt, dass sie überaus reich an Schnitzereien ist. Hieran haben 18 Personen 22 Jahre lang gearbeitet. Die großen aus Lindenholz geschnitzten Figuren stellen die Charaktere der Menschen dar.

  

 

 

Nach einem Bummel durch den kleinen Ort kehren wir auf eine Maß in einen Gewölbekeller ein. Hier ist es angenehm kühl, denn draußen ist es außerordentlich warm und schwül.

Am Abend gibt es ein Fässchen Bitburger, gespendet von Bernd. Wir lassen es uns in der Runde gut gehen und wieder einmal die ISS über uns hinweg ziehen.

 

 

 

Montag 22.: Unser nächstes Ziel ist Europas größtes Felsenlabyrinth in Wunsiedel. Es ist ein über 300 Millionen Jahre altes gigantisches Granitsteinmeer, das es zu begehen und zu besteigen gilt. Die Felsdurchgänge sind manchmal sehr steil und sehr eng.

  

Das Maß der Enge wird in >BERND< gemessen.

Es gibt Es gibt ganze, zweifache und sogar halbe Bernd.

 

 

Neben dem Felsenlabyrinth gibt es auch eine Freilichtbühne - die älteste Deutschlands - auf der gestern letztmalig >Die Zauberflöte< gespielt wurde. Aber wir sind ja Glückspilze! Weil der Andrang so groß war, gibt es heute noch mal eine Vorstellung. Also wird nach einstimmigem Beschluss die Routenplanung geändert. Goldkronach wird gestrichen und wir bestellen uns Karten für die Abendvorstellung. Die Aufführung hat allen gut gefallen. Das Orchester und die Singstimmen waren sehr schön; nur die Sprechstimmen waren etwas schwach zu hören und das Bühnenbild war etwas karg gehalten.

Im Nachgang haben wir alle bei einem Tässchen Bier den Tag Revue passieren lassen und erst weit nach Mitternacht unsere Mobile aufgesucht.

 

 

 

Dienstag 23.: Der SP Schwedensteg in Kulmbach ist schnell erreicht. Die Temperaturen steigen; am Mittag sind es 34°C, so dass sich nur wenige zu einem Stadtbummel bzw. Besichtigung der Plassenburg aufmüden.

Die Plassenburg ist eine mächtige Burg, die das Deutsche Zinnmuseum beherbergt. Hier kann man über fünf Etagen Darstellungen aus der Antike bis zur Neuzeit besichtigen.

  

 

Gegen 18 Uhr bewegen wir uns in den nahegelegenen Biergarten. Die Tageskarte ist zwar etwas ausgedünnt, aber jeder findet noch etwas Leckeres zu essen. Das selbstgebraute naturtrübe Helle mundet ausgezeichnet.

 

Bei der späteren Runde vor den Mobilen gibt es eine Überraschung! Hermi und ich bekommen einen sehr schönen Präsentkorb, mit vielen Leckereien darin, von der Gruppe überreicht. Herzlichen Dank dafür!

 

 

 

 

 

Mittwoch 24.: Heute Nacht gab es ein Gewitter, aber von Abkühlung keine Rede. Wir fahren weiter nach Meiningen, SP Großmutterwiese; leider ohne Sabine & Bernd, auf die zu Hause schon neue Aufgaben warten. Wir verbringen den Tag bei milden 32°C an den Mobilen. Der eine oder andere kauft in den nahegelegenen Supermärkten etwas ein, z.B. Eis für alle. Gegen 16.15 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Goetz-Höhle und bekommen die Führung um 17 Uhr. Es ist die größte begehbare Kluft- und Spaltenhöhle Europas, die erst 1915 von Herrn Goetz entdeckt wurde. Wir begehen den unteren Teil und können die Öffnungen, so hoch wie ein Kirchturm bestaunen. Nachdem wir die in die Spalten eingebauten Treppen (164 Stufen) hochgegangen sind bieten sich diese Kluften von oben ebenso gigantisch an. Leider haben wir keine Zeit gute Fotos zu machen.

  

Nach einem Bummel durch die schön hergerichtete Innenstadt kommen wir an die Mobile zurück. Das aufziehende Gewitter lässt uns erst mal in die Mobile verschwinden, aber danach ist die Luft etwas erträglicher geworden und wir treffen uns zu einem Plausch und einem Gläschen in gemütlicher Runde.

Donnerstag 25.: Es hängen Nebelschleier über Meiningen und wir fahren ab zu unserer letzten Station dieser Reise nach Bad Salzungen, auf den SP Haag.

Am Nachmittag bummeln wir ins Örtchen. Das sehr schöne Thermalbad (Keltenbad), mit beidseitigem Gradierwerk, besichtigen wir von außen; niemand möchte hinein, bei dem schwülen Wetter (29°C). Das Goethe-Park-Center verführt zum Bügelschieben und Eis schlecken, so dass der schöne Burgsee nur noch inspiziert wird. Ich allerdings umrunde ihn. Unterwegs halte ich inne, denn es findet hier das 3. Internationale Bildhauer Symposium statt und es wird fleißig gemeißelt und gesägt.

  

Unseren Abschiedsabend verbringen wir in unser Mobilburg, bei Wein und Gliiewein und wenn alles schon schläft, einer steht immer und hält wacht.

  

 

Freitag 26.: Der heutige Tag ist für die meisten noch nicht der Abreisetag, denn Marianne hat Geburtstag. Wir gratulieren ganz artig und Marianne  lädt uns zu einer Geburtstagsfeier ein.

  

 

Beim Einkauf für die Feier genehmigen wir uns zur Stärkung etwas Feuerwehrmarmelade.

Also feiern wir schön und verschieben die Abreise auf morgen.

 

Das Outfit von Lore hat uns während dieser Reise viel Freude gemacht.
Hier eine kleine Modenschau aus ihrem unermesslichen Fundus. Wo lässt sie das alles im Mobil?

 

 

 

Das war es nun wirklich, die Sonderfahrt ist endgültig zu Ende!

Euer Oker-Löwe

       

Zurück zur Übersicht