Rundreise 2014 >Südlich der Donau<

Ausrichter: Lore Lachner

Mitfahrer: Harald Ahrens, Rita & Bernhard Albrecht, Herbert Danne & Marianne Weldt, Helga & Horst Hedrich, Sabine & Bernd Hormann, Frauke & Reiner Kuhnke, Erika Ortmann, Bärbel & Gerhard Pecylle, Erika & Siggi Pfohl, Karin & Martin Prinzler, Ilse & Burkhard Schlegel, Jenny & Harry Schreiber, Karin & Jürgen Wüstefeld, Christel & Willi Zimmer, Gäste: Ilona & Klaus Krohl.
Hermi & Manfred Weber, sowie Gaby &Lutz Mürbe mussten die Reise leider absagen.
Wir wünschen Euch gut Besserung. In Gedanken sind wir bei Euch.

Sonntag 06. 07.: Nachdem wir uns in Pullman City von den Clubmitgliedern, die diese Fahrt nicht mitfahren, verabschiedet hatten, sind wir natürlich bei super Wetter, mit16 Mobilen pünktlich um 9.30 Uhr gestartet. Die erste Etappe führt uns nach Schwandorf (394km). Wir hatten uns Lore angeschlossen. Sie fährt einfach super. Nachdem alle, vereinzelt oder in Gruppen, angekommen sind, wurde eine kleine Ruhepause eingelegt. Wir stehen auf einem Festplatz mit Blick direkt auf die Naab. Plötzlich kam Unruhe auf. Erst fuhr ein Mobil weg, dann noch eins und dann der Nächste. Was war passiert? Es hatte sich wie ein Lauffeuer herum gesprochen: Diesel kostet bei Esso 1,31 Euro. Bei dem Preis konnte keiner widerstehen. Nachdem nun alle voll waren (mit Diesel) gingen wir zur Besichtigung des Felsenkellers. Der Felsenkeller besteht aus Eisensandstein, wo man ca. um 1500 ein Labyrinth in den Berg gehauen hat. Das alles nur mit reiner Muskelkraft, denn man hatte schon früh erkannt, dass in dem Berglabyrinth immer eine konstante Temperatur von 8° Celsius herrscht. Das eignete sich besonders gut zur Lagerung und Herstellung von Bier. Nachdem wir bei 30°C in den Berg gegangen waren und dann auf 8°C runtergekühlt wurden, kamen wir, nach einer Interessanten Führung, wieder nach oben. Nach einigen Pausen, natürlich auch einer Eispause, kamen wir wieder zum Stellplatz. Dort kam uns schon ganz aufgeregt Lore entgegen. Habt Ihr schon gehört: Wir sind morgen früh zu einem Empfang im Rathaus vom Bürgermeister von Schwandorf eingeladen. Natürlich kommt auch die Presse.

 

Montag 07.07: Der Bürgermeister in einem schwarzen Anzug, mit seiner Amtskette und zwei seiner Stellvertreter, begrüßte uns sehr herzlich. Nach dem Empfang wurde ein Foto gemacht, was in der Schwandorfer Zeitung mit Artikel über den RMC Braunschweig erscheinen soll. Ein Zeitungsexemplar wird uns zugeschickt.

 

 

 

 

 

Jetzt konnten wir nach Kehlheim (70 km) starten. Dort können wir für eine Tagesgebühr von 4 Euro stehen. Es ist der Tag der kurzen Wege. Zuerst ging es mit der kleinen Ludwigsbahn durch Kehlheim und dann hinauf zur Freiheitshalle. Ein imposanter Bau auf dem Michelsberg. König Ludwig I ließ sie bauen als Gedenkstätte für die siegreiche Schlacht gegen Napoleon. Nun ging es wieder hinunter zum Schiffsanleger. Wieder waren es nur ca. 50 Schritte und wir waren in dem Schiff zur Fahrt nach Kloster Weltenburg, dem ältesten Benediktiner Kloster der Welt. Natürlich verstanden die Mönche es auch hier, ein süffiges Bier zu brauen. Ein wunderschöner Biergarten, wohlschmeckendes dunkles Bier und gutes Essen erwartet uns. Natürlich gab es auch ein wenig Kultur. Eine wunderschöne und reich bemalte barocke Kirche befindet sich in diesem Kloster. Mit dem Schiff ging es nun wieder zurück. Wer wollte, fuhr noch zum Ver- und Endsorgen. Wir können hier nicht übernachten, daher fahren wir noch 20km nach Abensberg. Hier stehen wir kostenlos die nächsten zwei Nächte auf einem riesigen Gelände. Den Abend lassen wir bei herrlichen angenehmen Temperaturen (natürlich im Kreis) gemütlich ausklingen.

 

Dienstag 08. 07.: Heute gehen wir zur Kuchlbrauerei mit dem bekannten Kuhlbauer Hundertwasser Turm. Ich habe noch nie so eine liebevoll durchdachte Brauereibesichtigung gemacht. Zwerge zeigten uns, was alles für Biere hier hergestellt werden und wie sie gesundheitlich angewandt werden. Weiter ging es tiefer in den Keller, wo sich das Bild vom Abendmahl von Leonardo da Vinchy befand. Es ist schon erstaunlich, was man aus solch einem Gemälde alles heraus lesen kann. Anhand der Handhaltung der Jünger kann man Freund und Feind unterscheiden.

      

 

Wer sich körperlich ertüchtigen wollte, konnte noch den 30 Meter hohen bunten Turm erklimmen. Für die etwas Bequemeren gab einen Aufzug. Es ist schon erstaunlich, was man mit sehr viel Fantasie bauen kann. Ein bunter Turm mit kleinen Balkonen und bunten Erkern und einer goldene Kuppel. Natürlich nicht alles, wie wir es sonst kennen. Einfach faszinierend. Nach der Brauereiführung trafen wir uns im angrenzenden Biergarten. Dort konnten wir unseren Gutschein für ein Kuchlbauer Bier und eine Brezel einlösen. Wer wollte konnte noch ins Hundertwasser Museum gehen. Der Nachmittags-Stadtbummel musste leider ausfallen. Es regnet heftig. Durch das schlechte Wetter ließen sich Bernhard und Rita nicht abschrecken. Sie zauberten aus Eiern, Zwiebeln, Gehacktes und Schinken in einer Paellapfanne für uns alle ein leckeres Abendbrot. Zum Schutz vor dem Regen haben sie sich wohl von Hundertwasser inspirieren lassen. Aus einer Plane und zwei Markisen und riesigen Wäscheklammern zauberten sie einen regenabhaltenden Unterstand. Prima! Das gemeinsame Fußballspiel gucken fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Unsere Nationalelf verschönerte uns den Abend durch ihren Sieg gegen Brasilien mit sensationellen 7 zu 1 Toren. Klasse! Jungs weiter so.

Mittwoch 09.07.: Unser nächstes Ziel ist Landshut (50km). Hier stehen wir für einen Euro pro Tag direkt vor den Toren der Stadt. Durch diese gingen wir zur Stadtführung. Nachdem Lore sich mit dem Fremdenverkehrsverein geeinigt hatte (sie sollte für 2 Personen eine extra Führung 60Euro) bezahlen, übernahm uns eine nette Fremdenführerin. Frau Uta Fischer-Gardner zeigt uns sehr engagiert ihre Stadt Landshut. Erwähnenswert ist im Rathaus der Prunksaal von Ludwig II, bekannt als Märchenkönig. Das Glanzstück ist das Umlaufgemälde, das alle Seiten des Rathaus- Prunksaales schmückt. Nach zweistündiger Führung ging es zurück zu den Mobilen. Hier auf dem Parkplatz dürfen wir nicht übernachten. Leider müssen uns hier schon Frauke und Reiner verlassen.

 

 

 

 

 

Wir fahren ins 20 km entfernte Dorfen. Am Schwimmbad stehen wir sehr geschützt.

 Leider muss mein Bericht hier enden, denn Ilse hat heute Geburtstag. Sie lädt zum großen Umtrunk und leckeren Häppchen ein. So wird der Tag feuchtfröhlich enden. Es hat aufgehört zu regnet, na dann Prost.

 

 

 

 

 

Donnerstag 10.07.: Der Aufbruch von Dorfen führte uns vor das Badria-Bad in Wasserburg am Inn.
An diesem Tag berichtet Horst Hedrich:
Nachdem Lore die Schlüsselgewalt für unseren reservierten Stellplatz übernommen hatte, bildeten wir eine lockere Wagenburg. Willi riss dann die Hoheit über den Gulli-Haken an sich und nach Selbstversuchen mit der Abflusstechnik war der richtige Gulli schnell gefunden und die Mobile in Rekordzeit unter dem Sichtschutz von meinem Mobil entsorgt.

Ein Highlight war die Stadtführung von Michaela Halt, einer "Eingeboren". Historie und Histörchen wurden kabarettreif verbunden und haben alle begeistert. Die sehenswerte Altstadt mit mediterranem Flair ist fast vollständig von der Innschleife umschlossen und war schon im Mittelalter ein Anlass, Maut von durchreisendem Schiffsverkehr zu kassieren. Diese Gene haben sich offenbar bis heute erhalten. Dass "Blaumachen", " Ins Blaue" und "Grün und Blau" schlagen Begriffe aus der Gerberei sind, haben wir hier erfahren. Ansonsten wurde hier Mozart des Öfteren durchgefüttert und Papst Benedikt- noch als Kardinal Ratzinger - führte hier Firmungen durch. Dies auch bei unserer Stadtführerin, die vor Begeisterung den Kardinalsring zu küssen -wie vorgeschrieben- kräftig, unter dann einsetzendem Blitzgewitter, die hingehaltene Kardinalshand schüttelte. „Fehltritt nach der Firmung". Der Abend sah uns dann in vertrauter Runde in unserer Wagenburg.

Freitag 11.07.: Heute haben wir den Tag zu freien Verfügung. Da wir vier Tage sparsam mit dem Wasser sein mussten, gingen einige ins nahegelegene Schwimmbad andere in die Sauna. So mancher füllte seine Vorräte auf. Rita und Bernhard zauberten wieder aus Eiern, Speck, Zwiebeln und Gehacktes in einer riesen Pfanne eine leckere Speise. Bis zum letzten Krümel wurde alles aufgegessen. Super. Danke Euch Beiden.

  

Sonnabend 12.07.: Nach ca. 60 km und sehr kurvigen aber super Stecke kamen wir in Burghausen an. Lore hat sich für den Campingplatz endschieden. Der Platz kostet 8 Euro. Nun ging es erst einmal ans Entsorgen. Nachdem alle ein Plätzchen gefunden hatten, fuhren wir mit Taxis in die Stadt. Wir mussten der Taxizentrale erläutern, wo wir uns befinden. Nämlich auf der Berghamerstrasse. Die Dame am Telefon meinte diese Straße gäbe es nicht in Burghausen. Nach einigem hin und her einigten wir uns mit ihr, sie möge doch einfach die Taxis zum Campingplatz schicken. Na das klappte dann auch. Aber merke: Die Taxizentrale hat etwas dazu gelernt. Es gibt die Berghamerstasse in Burghausen. An der mit 1400 Meter, längsten Burg der Welt angekommen, kamen uns schon passend zum altertümlichen Burgfest zünftig gekleidete Menschen entgegen. Der Weg führte uns in der Altstadt zum historischen Umzug mit 1500 Mitwirkenden, 40 Pferden und Fuhrwerken. Nach heftigem Regenschauer konnte es nun endlich losgehen. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht wieder heraus, der Umzug ist ca. 1000 Meter lang. Ein gewaltiger Fanfarenzug, Ziegen und Ziegenböcke, alte Ritterrüstungen, alte tolle Kleider und Trachten, alles im mittelalterlichen Stil. (Ähnlich wie das Sehusa-Fest in Seesen.) Mit den Taxis ging es wieder zurück zu den Mobilen. Bei herrlicher Abendsonne und etwas oval geratenen Kreis beschlossen wir den Abend. Gute Nacht.

           

Sonntag 13.07.: Heute fahren wir nach Altötting (17Km). Wir stehen nahe der Stadt auf einem riesigen Gelände(kostenlos). Die Altstadt ist nur wenige Schritte vom Platz entfernt. Altötting ist ein berühmter Marienwallfahrtsort wegen der "Schwarze Madonna" um 1400 und als Ruhestätte der Herzreliquiare vieler bayr. Kurfürsten und Könige. Hier werden auf dem Kapellplatz viele Produkte von den umliegenden Klöstern und aus sechs europäischen Ländern verkauft. Neben der großen Marienkirche befindet sich eine kleine Gnadenskapelle. Ich war fasziniert und sehr ergriffen von der großen Gläubigkeit der Menschen. Mit großen und kleinen Tafeln (Gemälden) zollen Sie Maria Dank. Jede kleine Tafel erzählt uns eine Geschichte. Man bedankt sich für eine Wunderheilung oder Wiedergesundung. Ich musste innehalten beim Betreten der Kapelle. Sie hatte auf mich einen besonderen Eindruck hinterlassen.

  

 

 

Nun zurück zu den Mobilen. Füße hochlegen, denn wir haben ja noch einen anstrengenden Abend vor uns. Deutschland gegen Argentinien. Horst hatte den Fernseher aus dem Mobil gedreht. So konnten wir gut das Spiel verfolgen. Burghard hatte eine Gastwirtschaft ausfindig gemacht. Dort guckte dann der andere Teil der Gruppe. Zum Endsieg traf man dann wieder glücklich aufeinander. Denn wir sind Weltmeister.

 

Montag 14.07.: Wir waren alle noch etwas mitgenommen von dem Spiel. Man kommt schwer aus den Federn. So gegen 9 Uhr sah man schon mal ein Fenster aufgehen. Gestartet wird nach Ver- und Endsorgen ca.11 Uhr. Aldersbach ist heute unser Ziel (63km). Kaum war man angekommen, legten sich einige aufs Ohr. Wir wollen um 15 Uhr zur Kloster Brauereibesichtigung. Der Weg ist sehr schön nah zur Aldersbacher Brauerei. Da es schon unsere zweite Brauerei Besichtigung ist, wissen wir, wie Bier hergestellt wird. Hopfen und Malz Gott erhalt´s. Natürlich wollten wir das Bier auch probieren, denn jeder hatte mit dem Kauf der Eintrittskarte einen Gutschein für 1 Liter Bier erworben. Na dann Prost. Nebenan befindet sich die schönste Marienkirche von Bayern. Leider wird sie gerade restauriert. Zum 500-jährigen Bierreinheitsgebot soll sie von außen fertig sein. Durch ein großes Bierfass (Tür) ging es zum Abendessen ins Aldersbacher Bräustüble. Bei angenehmen Temperaturen und einem Schauspiel von vier Reihern, die sich im nahegelegenen See die wohl leckeren Forellen holen wollten, beendeten wir den schönen Tag.

Dienstag 15.07.: Vilshofen ist unser nächstes Ziel. Am Kloster Schweiklberg machen wir Zwischenstation. Die Benediktinerabtei ist in den Jahren 1909-1911 erbaut. Sie besticht durch ihre Schlichtheit. Die drei großen Orgeln sind im Jugendstil gehalten. Der Organist spielt uns eine eigene Komposition und eine Sonate von Bach. Auf Lores Wunsch spielte er noch Lobet den Herrn. Man spürt die Einfachheit des Klosters und den Klang der Orgeln am ganzen Körper. Das Orgelspiel ging so manchen sehr zu Herzen. Es ist das Highlight des Tages.

  

Jetzt geht es weiter zum Stellplatz Vilshofen an der Donau. Nach einer dreistündigen Pause fahren wir zum heutigen Endziel. Zum Gut AIDERBICHL. Wir haben einen herrlichen Weitblick, auf den Bayrischen Wald. Heute sind wir zum Würstchen mit Kartoffelsalat bei Ilona eingeladen. Sie hat heute Geburtstag. Mit guten Wünschen lassen wir sie hochleben und überreichen ein kleines Präsent. Wir stehen hier unter Bäumen auf einer Wiese alle in trauter Runde beisammen.

 

Diesen schönen Ort nehmen wir zum Anlass, uns bei Lore für die wunderschöne und gut durchdachte Ausfahrt zu bedanken. Diese Mühe belohnen wir erst einmal mit einem dreifach gut Roll. Horst hat seiner poetischen Ader freien Lauf gelassen. Die ganze Reise in Versform vorgetragen.

Liebe Lore, wie bei jedem Kreuzzug gibt es auch hier Schwund und bevor sich jetzt einige Mobile verabschieden, bekommst Du etwas Gereimtes:.

An die schöne blauen Donau
zieht es Lore schon seit Jahren.
Die Highlights hier kennt sie genau
im feinen Land der Bajuwaren.

Brauerei und Schiffchen fahren
sind hier Volkssport Nummer eins.
Auch Stadtrundgang und Kirchen schauen
weiß Lore, das genau ist meins.

Das wär was für den RMC
da scheuch ich mal die ganze Horde
quer durch das Land um Berg und See,
das bringt mir Spaß und keine Sorge.

Die Flagge senkt sich zum Start,
zum Grand Prix der Wohnmobile.
Sechszehn Fahrer geh‘n auf Fahrt,
das GPS führt uns zum Ziele.

Mit Kisch- und Hundertwasser im Gepäck
sitzt man in trauter Runde,
dazu kommt Bier und mancher Snack
und Lore spricht die neuste Kunde.

Nach Kirchen, Kloster, Katzenhaus
ist auch diese Reise aus.

Wer sich jetzt erholen will,
fährt im Tross nach Griesbach hin.

 

Lore, wir alle wissen deine organisatorische Leistung im Vorfeld und deine souveräne Führung vor Ort richtig einzuschätzen und danken dir an dieser Stelle
mit einem 3-fachen
"GUT ROLL"

Lore war ganz begeistert. Erika überreicht ein Präsent als Dankeschön von uns allen. Danke Lore. Dieser Abend wurde etwas länger, denn die Sonne verwöhnte uns bis sehr spät abends.

 

Mittwoch 16.07.: Die Führung durch das Gut Aiderbichl beginnt mit einem herzzerreißenden Video. Gut Aiderbichl ist ein Gnadenhof für Tiere. Hier werden gequälte und geschundene und alte Tiere wieder liebevoll aufgepäppelt. Tiere aus Versuchslaboren und Tiere, die ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen, bekommen hier ein liebevolles Zuhause. Manche werden auch vor dem Schlachthof gerettet. Auf dem Hof fällt uns ein altes klappriges Pferd auf. Es ist 41 Jahre alt. Der Mensch brauchte es nicht mehr. Was würde es uns wohl erzählen, wenn es sprechen könnte. Die Attraktion ist die Katzenvilla. Hier leben 70 Katzen in einem richtigen Steinhaus mit alten Möbeln. Sie leben hier wie die Maden im Speck. Bernd und Sabine fahren heute nach Hause. Sabine fühlt sich nicht wohl.

Mittags geht es zurück zum Stellplatz Vilshofen an der schönen blauen Donau. Hier bleiben wir zwei Nächte. Wer will geht in die Stadt oder bleibt am Mobil und lässt die Seele baumeln. Abends in vertrauter Runde lassen wir noch mal die Reise Revue passieren.

 

Es wurde schon dunkel, als an unserem Kreis ein super Auto hielt. Die 6,3 Liter Maschine verstummte. Das Auto ließ so manches Frauenherz höher schlagen. Langsam öffnete sich die Flügeltür. Wow, was für ein Auto. Dann stieg der Fahrer aus. Leider war der Fahrer nicht sehr attraktiv. Aber Geld kann ja so manches ausgleichen.
Marianne war auf einmal Single und noch Jungfrau. Nun ging die Fragerei los. Wieviel PS, wie teuer? Er überspielte die ganzen Fragen mit Witz und Humor. Seine Hupe wollte er uns aber doch vorführen. Es war der Klang einer Fahrradklingel. Cool!
Einigen zeigt er noch sein Boot (nicht sein Schiff). Was oder wer war der Mann? Nun können wir rätseln. War der Mann 70 oder 80 Jahre alt? Was war er von Beruf? Kostet das Auto 300- oder 400tausend Euro? Aber es ist doch eigentlich uninteressant. Er hat uns viel Spaß gemacht, und das ist doch die Hauptsache.

 

 

 

Donnerstag 17. 07.: Heute ist unser letzter gemeinsamer Tag. Von Vilshofen nach Passau fahren wir bei sehr warmem Wetter mit dem Schiff "Johanna". Leider hat die Donau Niedrigwasser, so dass wir nicht so schnell wie geplant in Passau ankommen. Daher ist die Zeit zur Stadtbesichtigung zu knapp.

Aber für ein bisschen Shoppen oder mal einen kleinen Blick in den Dom zu werfen, reicht die Zeit dann doch noch. Im Dom zu Passau befindet sich die größte Orgel der Welt. Nun geht es wieder zurück zum Bootsanleger. Bei brütender Hitze fahren wir zurück. Einige nehmen den Bus, der ist etwas schneller. Am Anleger erwarte uns Bernhard mit seinem Mobil. Bernhard wollte Jochen den Weg zum Mobil nicht mehr zumuten. Der Tag war für Jochen doch sehr anstrengend. Danke Bernhard. Ich muss sagen, die Hilfsbereitschaft in diesem Club ist sehr groß. Willi, Christel und Harald fahren heute schon nach Hause. Den Abend verbrachten wir nun, in etwas kleinerer Runde. Kommt heute Abend der Super-Mercedes wieder? Wir horchten nach dem tollen Sound. Na klar, wieder ein Röhren und er hielt. Leider kam er nicht in seinem Ferrari, denn er wechselt die Autos wochenweise. Heute blieb er nur kurz. Er kam aus dem Krankenhaus und muss jetzt noch seine Geschäfte abfahren. Er hinterließ uns aber seinen Namen und Adresse. Na dann gute Fahrt. Leider geht jede Fahrt einmal zu Ende. Morgen fahren wir nach Hause.

Vier Mobile fahren weiter nach Bad Griesbach. Euch noch schöne Tage und gute Erholung.

 

 

 

Euer Fan

Karin

 

 

Hier die letzte Neuigkeit mit Bildbeweis: Harald hat eine Neue!

 

 

Übrigens, alle Bilder in diesem Bericht habe ich von Harald bekommen. Danke!

 

Nachschlag: Die Woche in Bad Griesbach

 

Freitag 18.07.: Die letzten der Mohikaner fahren heute nach Bad Griesbach. Hierzu gehören: Danne/Weldt, Lachner, Ortmann und Pfohl, sowie Pecylle, Schlegel und Wüstefeld –die sich für nur zwei Tage auf dem Stellplatz vor dem CP eingerichtet haben-.

Um 17 Uhr hat Lore zum Sektempfang eingeladen. Anschließend hat sie uns dann alle Einrichtungen (Thermalbäder, Saunen, Physioabteilung, Muckibude, Einkauf, Gastwirtschaft und das gesamte Gelände gezeigt. Wirklich sehr beeindruckend. Nach dem Essen im Biergarten haben wir dann den Abend vor den Mobilen ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

 

Samstag 19.07.: Relaxen war angesagt (Thermalbaden, lesen, schlafen usw.). Um 18 Uhr Begrüßung im Jagdstübl, mit Sektumtrunk. Danach ging es zum Abendessen mit riesengroßen Portionen Schweinshaxe, Kartoffelknödel und Krautsalat. Sehr lecker! Es wurde ein sehr gemütlicher Abend im Biergarten. Für unsere >Zwei-Tage-Gäste< war es der Abschiedsabend.

 

Sonntag 20.07.: Ausruhen, baden und bei der Hitze sich kaum bewegen. Um 15 Uhr hat Lore zum Kuchenessen eingeladen. Anschließend wird es ein lustiger Abend bei Lore vor dem Mobil.

 

Montag 21.07.: Mit dem Stadtbus fahren wir los und besuchen die große Therme, den Stadtplatz, das Einkaufszentrum usw. Lore hat uns alles gezeigt.

 

Dienstag 22.07.: Nach dem Thermalbaden ging es zum Weißwurstessen ins Gasthaus. Es wird ein schlimmer Regentag.

 

 

 

Mittwoch 23.07.: Wir fahren mit dem Bus bis zum Einkaufszentrum. Von da aus gehen wir zur Sternsteinhofhütte. Dort haben wir eine zünftige Brotzeit gevespert. Die Hütte ist ein sehenswerter und geschichtsträchtiger Ort.

 

Donnerstag 24.07.: Nach dem üblichen Thermalbaden fahren mit Fahrrädern zur Glasmanufaktur >Weinfurter<, Fabrikverkauf >Trigema< und zur Nudelfabrik, um Geschenke für die Lieben daheim einzukaufen.

 

 

 

 

Freitag 25.07.: Heute, am letzten Tag, freuen wir uns auf die >Italienische Nacht<. Zuvor verabschiedet Herr Hartl uns, den Reisemobilclub Braunschweig, herzlichst. Danach gab es ein tolles italienisches Essen und italienische Musik zum Träumen und Tanzen.

 

Samstag 26.07.: Wir fahren heute bis Hof und übernachten auf dem dortigen Stellplatz. Nach einem Stadtbummel und zocken vor den Mobilen, erleben wir spät abends noch ein riesiges Feuerwerk. Dies war ein wunderschöner Abschluss unserer über dreiwöchigen Langzeitfahrt.

Vielen Dank Lore!

Eure

       Erika (Ortmann)

 

 

 

 

Zeitungsbericht aus Schwandorf

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